Die Gartenwerkstatt am gestrigen Samstag, 4. Juli, war erneut ein großartiger Beweis dafür, was innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit möglich ist, wenn mehrere Menschen gemeinsam anpacken. Die Vorher-Nachher-Bilder zeigen das Ergebnis eindrücklich.

Aber der Reihe nach …

 

Im Vorfeld hatten umfangreiche Überlegungen und Planungen stattgefunden. Im Mittelpunkt stand vor allem die Frage, wie die Fläche im rechten Eingangsbereich künftig gestaltet und bepflanzt werden soll.

Leider hatten die Projekte nicht mehr in den Frühjahrsarbeitsdienst gepasst. Für eine größere Neubepflanzung ist der beginnende Hochsommer zwar ebenfalls nicht ideal, denn zu diesem Zeitpunkt sind viele geeignete Pflanzen nicht oder nur eingeschränkt verfügbar. Andererseits hat die Sommersaison 2026 gerade einmal die Hälfte erreicht. Deshalb haben wir uns entschieden, die Neugestaltung der Fläche im Eingangsbereich in mehreren Phasen umzusetzen:

  • Phase 1: Die Fläche wird grundlegend geöffnet und neu strukturiert. Mit robusten, möglichst winterfesten Pflanzen werden erste farbliche Akzente gesetzt.
  • Phasen 2–3: Je nach Pflanzenverfügbarkeit wird die Eingangsfläche im Herbst und/oder im Frühjahr des kommenden Jahres Schritt für Schritt weiterentwickelt und die Bepflanzung zu einem stimmigen Gesamtbild ergänzt.

Die für alle Projekte erforderlichen Materialien haben wir, wie geschildert, am Freitagnachmittag besorgt. Aufgrund des Gesamtgewichts waren tatsächlich zwei Fahrten zu OBI nötig.

Eingekauft haben wir unter anderem:

  • 1.300 Liter Mutterboden
  • 1.200 Liter Rindenmulch
  • 20+ neue Pflanzen
  • 1 neuen Blumenkübel
  • diverse Arbeitsgeräte

Die Gartenwerkstatt begann am Samstagvormittag mit einer kurzen Einführung durch Carsten Reiff. Er erläuterte, welche Arbeiten anstanden und wie die drei Projekte umgesetzt werden sollten. Danach ging es los.

 

Projekt 1: Der Eingangsbereich

Der sichtbar größte Unterschied entstand im Eingangsbereich unserer Hauptanlage. Die Fläche war über viele Jahre deutlich zugewachsen. Insbesondere die Bodenbepflanzung hatte sich eher wild entwickelt. Auch die Weide hatte durch dichtes Wachstum und vertrocknetes Geäst ihre Form weitgehend verloren. Ziel war es deshalb, den Baum auszulichten, abgestorbenes Gehölz zu entfernen, die Weide wieder in eine schöne äußere Form zu bringen, den Bereich darunter zu öffnen und die gesamte Fläche neu zu strukturieren und aufzuwerten. Dazu wurden zunächst sämtliche Pflanzen aus dem Beet genommen. Anschließend haben wir mehrere Schubkarren alte Erde abgetragen und durch frischen Mutterboden ersetzt. Danach haben wir mit den gekauften Pflanzen zunächst eine kleine Stellprobe durchgeführt, um gemeinsam eine möglichst stimmige Anordnung zu finden. Dann wurde gepflanzt und zum Abschluss die gesamte Fläche mit Rindenmulch aufgefüllt. Die nun umgesetzte erste Phase schafft die Grundlage dafür, den Bereich im Herbst und/oder im Frühjahr des kommenden Jahres weiter zu ergänzen und dann die Gestaltung der Eingangsfläche abzuschließen.

Eingangsbereich P3 Voher Nachher

Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Aus einer verwachsenen und ungeordneten Fläche wurde ein einladender, offenerer und strukturierter Eingangsbereich.

 

Projekt 2: Grünstreifen bei Platz 3 zwischen Terrasse und Hauswand

Bei diesem Grünstreifen ging es sowohl um eine optische Aufwertung als auch um eine bessere Versorgung mit Erde und Mulch. Die vorhandene Bepflanzung wurde mit Bodenpflanzen ergänzt, die wir im Eingangsbereich entnommen hatten. Außerdem wurde der Boden überarbeitet und die gesamte Fläche abschließend mit Rindenmulch bedeckt.

Grünstreifen Terrasse P3 Vorher

Grünstreifen Terrasse P3 Nachher

Durch die zusätzliche Bepflanzung und die saubere Mulchschicht wirkt der Bereich nun deutlich gepflegter und insgesamt hochwertiger. Gerade im direkten Vergleich wird sehr deutlich, wie auch ein schmaler Streifen durch eine gezielte Bearbeitung an Ausstrahlung gewinnt.

 

Projekt 3: Neubepflanzung der Blumenkübel

Einzelne Blickfänger machen im Gesamtbild einer Anlage oft mehr aus, als man zunächst denkt.

Blumenkübel 1 Terrasse Vorher Nachher

Blumenkübel 2 Terrasse Vorher Nachher

Die frisch bepflanzten Blumenkübel auf der Terrasse rechts vom Foyer setzen nun als lebendige Pflanzpunkte gezielte Farbakzente und sorgen für mehr Wohlfühlambiente.

 

Fazit

Wir haben als Gemeinschaft sichtbar Wirkung entfaltet. Das Ergebnis ist nicht nur optisch überzeugend, sondern zeigt auch, wie viel Kraft in unserem gemeinschaftlichem Engagement steckt. Durch den gemeinsamen Einsatz haben wir zudem etwa zwei Drittel der Gesamtkosten eingespart, die bei der Umsetzung durch eine Fachfirma angefallen wären.

Wir freuen uns sehr, wenn sich durch die Ergebnisse vom Frühjahrsarbeitsdienst und der jetzigen Gartenwerkstatt weitere Mitglieder angesprochen fühlen, bei den nächsten Anlässen ebenfalls mitzumachen. Die nächsten Termine stehen bereits fest:

  1. die „Reinigungsparty 2“ – der Putzeinsatz in der Traglufthalle der etwas anderen Art – am Freitag, den 9. Oktober, ab 21 Uhr, kurz nach dem Beginn der Wintersaison
  2. der Herbst-/Winterarbeitsdienst am Samstag, den 28. November, ab 10:30 Uhr

Last but not least nochmals einen herzlichen Dank an alle Mitanpacker und besonders dich, Carsten, für deine fachliche Unterstützung und Orientierung vor Ort.

 

#GrünWeissFamily
Sebastian Schulz