Bereits vor dem letzten Saisonspiel stand fest: Die 1. Damen haben sich den Gruppensieg in der Verbandsliga gesichert und steigen in die Verbandsoberliga auf. Vier Begegnungen, vier Siege und eine Matchbilanz von 31:5 machten den Aufstieg schon vor dem abschließenden Nachholspiel perfekt. Hinter dieser Bilanz steckt eine Saison, in der sich die Mannschaft nicht nur sportlich überzeugend präsentierte, sondern auch als Team immer enger zusammenwuchs. Doch der Reihe nach ...

 

Ein Rückblick auf eine besondere Saison

Am 2. Mai starteten die 1. Damen auswärts bei BTTC Grün-Weiß III in die Verbandsligasaison. Bei hohen Temperaturen entwickelten sich zunächst einige umkämpfte Partien, zwei Einzel wurden erst im Match-Tiebreak entschieden. Die 1. Damen behielten jedoch die Ruhe, gewannen fünf der sechs Einzel und anschließend alle drei Doppel. Mit dem 8:1 war ein großartiger Start gelungen.

Nur eine Woche später wartete mit Grün-Weiß Nikolassee II die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Nach einer ausgeglichenen ersten Einzelrunde war die Begegnung zunächst offen. Doch in den entscheidenden Momenten zeigte sich erneut die Stabilität der Mannschaft. Nach einer 4:2-Führung aus den Einzeln gingen auch diesmal alle drei Doppel an Lankwitz. Der 7:2-Erfolg bestätigte den starken Saisonauftakt.

Am 30. Mai folgte beim Dahlemer Tennisclub der deutlichste Sieg der Saison. Eine kleine Verzögerung zu Beginn brachte das inzwischen gut eingespielte Team nicht aus dem Rhythmus. Lankwitz gewann sämtliche Einzel und Doppel und setzte sich mit 9:0 durch. Bei einem Satzverhältnis von 18:1 war es nicht nur der klarste Erfolg der Saison. Spätestens an diesem Tag wurde aus einem starken Start ein ganz konkretes Ziel: der Aufstieg.

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Das entscheidende Duell um den Gruppensieg

Mit drei Siegen im Rücken bereitete sich die Mannschaft gemeinsam mit Cheftrainer Darko intensiv auf das Heimspiel gegen Tennis Verein Preussen II vor. Schon vor der Partie war klar, dass dieses Duell im Kampf um den Gruppensieg entscheidende Bedeutung haben würde. Am 6. Juni zeigten sich die 1. Damen unter diesem Druck eine konzentrierte und geschlossene Leistung. Nach den Einzeln führte das Team bereits mit 5:1. Zwei weitere Punkte in den Doppeln machten den 7:2-Erfolg perfekt.

Damit war der erste Tabellenplatz vorzeitig gesichert. Selbst eine Niederlage im noch ausstehenden Nachholspiel am 12. September gegen SPOK kann den 1. Damen den Gruppensieg aufgrund der besseren Matchbilanz nicht mehr nehmen. Unabhängig vom Ausgang dieser letzten Begegnung stehen nach vier Spieltagen 31 von 36 gewonnene Matches bei nur fünf verlorenen Matches zu Buche. Besonders beeindruckend ist die Doppelbilanz von 11:1.

 

Die eigentliche Stärke: die Mannschaft

So deutlich die Zahlen auch sind, erzählen sie nur einen Teil der Geschichte. Besonders bemerkenswert war, wie sehr das Team im Verlauf der Saison zusammengewachsen ist.

Zum erfolgreichen Kader gehörten Amalia Bessenroth, Lina Brandt, Laura Gotier, Alice Königseder, Theresa Laute, Franziska Maith, Rebecca Ricking und Josephine Wagner. Alle acht eingesetzten Spielerinnen gewannen mindestens ein Match und leisteten damit ihren Beitrag zum Aufstieg.

Wechselnde Aufstellungen und unterschiedliche Doppelpaarungen konnten aufgefangen werden, ohne dass die Mannschaft an Stabilität verlor. Gerade in engen Situationen bewies das Team Nervenstärke: Alle sechs vollständig ausgespielten Match-Tiebreaks wurden gewonnen. Die Doppelbilanz zeigt zudem, wie gut die unterschiedlichen Paarungen funktionierten.

Unter der Führung von Mannschaftsführerin Alice Königseder entwickelte sich aus den acht eingesetzten Spielerinnen eine stabile Einheit. Entscheidend für den Erfolg waren nicht einzelne herausragende Ergebnisse, sondern die vielen Beiträge aus der gesamten Mannschaft – auf und neben dem Platz.

Besonders erfreulich ist auch, dass mit Amalia Bessenroth und Rebecca Ricking zwei Spielerinnen zum Kader gehören, die aus den Jugendmannschaften des TC Grün-Weiß Lankwitz hervorgegangen sind. Ihr Weg zeigt, welchen Wert die vereinseigene Nachwuchsarbeit für die langfristige Entwicklung der Leistungsmannschaften besitzt.

 

Das Tainerteam hat einen wichtigen Anteiil

Ein besonderer Dank gilt Cheftrainer Darko. Mit intensiver Vorbereitung, gutem Coaching und kontinuierlicher Begleitung unterstützte er die Mannschaft während der gesamten Saison und hatte damit einen wichtigen Anteil am sportlichen Erfolg. Der Aufstieg ist deshalb nicht nur das Ergebnis der einzelnen Spieltage. Er steht ebenso für die gemeinsame Arbeit im Training, die gezielte Vorbereitung auf die entscheidenden Begegnungen und das Vertrauen, das innerhalb der Mannschaft gewachsen ist.

 

Der Blick nach vorn

Mit dem Aufstieg beginnt für die 1. Damen nun ein neues Kapitel. In der kommenden Saison warten in der Verbandsoberliga stärkere Gegner, höhere sportliche Anforderungen und neue Herausforderungen. Gleichzeitig bietet die neue Spielklasse die Chance, die positive Entwicklung der Mannschaft fortzusetzen und den nächsten Schritt zu gehen.

Damit das Team diesen Weg unter guten Bedingungen weitergehen kann, braucht es die Unterstützung des gesamten Vereins. Der Club 100 trägt dazu bei, die notwendigen sportlichen Rahmenbedingungen für unsere Leistungsmannschaften zu schaffen und gezielt weiterzuentwickeln.

Wer als Förderer im Club 100 konkret dabei mithelfen möchte, die 1. Damen zu unterstützen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass diese Erfolgsgeschichte weitergeschrieben werden kann, der meldet sich bitte direkt bei unserem Sportwart Michael Pleuger (0160-95745450).

Nochmals herzlichen Glückwunsch an die gesamte Mannschaft zum verdienten Aufstieg 💚🤍

 

#GrünWeissFamily
Sebastian Schulz